Hyper-Converged Solutions

Der Markt für hyperkonvergente IT-Infrastrukturen ist zwar noch recht klein, wächst aber schnell. Hyperkonvergente Systeme integrieren Computing-, Storage, Netzwerk- und Virtualisierungs-Ressourcen. Eine konvergente Infrastruktur vereinigt alle Komponenten zu einer Appliance, die sich zentralisiert verwalten lässt. Ziel ist es, die Komplexität der Umgebung zu reduzieren und das Management der Server, SAN-Infrastuktur und Netzwerkgeräte zu vereinfachen.

SimpliVity

SimpliVity wurde 2009 gegründet. Der OminCube™ wurde im August 2012 vor der VMworld angekündigt. Im Zentrum des Designs stehen die virtuellen Maschinen. Die IT-Infrastruktur des OmniCubes™ ist so aufgebaut, dass ein einzelner Administrator die gesamte Infrastruktur über das VMware vCenter verwalten kann.

Der OminCube™ besteht im Kern aus einem x86-Server, integrierten Festplatten und Solid State Drives, Netzwerkanschlüssen (bis zu vier 10-Gigabit-Ethernet-Interfaces) und der Virtualisierungs- und Managementsoftware OmniStack.

SimpliVity´s Ansatz ist stark auf die Verwaltung von Speicherressourcen ausgelegt. Hertstück der OminCube™-Plattform ist die Datenarchitektur des OmniStacks. Sämtliche Daten werden bei der ersten Aufnahme durch den OmniStack dedupliziert, komprimiert und optimiert, und verbleiben anschließend über ihren gesamten Life Cycle als granulare, nur 4-8KB große Datensätze mit dem OmniStack verbunden, der diese dann den VM´s zur Verfügung stellt. Redundante Datensätze müssen nicht ständig neu geschrieben werden und das System erreicht hierdurch eine sehr hohe I/O Leistung.

Die Deduplizierung, Komprimierung und Optimierung erfolgt inline über den OmniCube Accelerator, ein speziell entwickeltes PCIe-Modul, das die benötigte Leistung für die aufwändige Algorithmen-Verarbeitung liefert, ohne dass es zu Performance-Einbußen kommt.